Ich ziehe den Blog heute auf die korrekte Domain buhacont.de um.
Daher kann es zu kurzfristigen Ausfällen kommen.
Vortrag mit Götz W. Werner
Heute Abend bin ich bei der XING-Veranstaltung
1.000 Euro für jeden: Freiheit. Gleichheit. Grundeinkommen.
im Johanneshaus in Niefern-Öschelbronn.
Diesen Vortrag hält Prof. Götz W. Werner, der Gründer der Karlsruher Drogeriemartkette “dm”.
Ich bin auf diesen Vortrag gespannt
Das erste Kochcamp des ATS
Im vergangenen Jahr hat uns unser @ChefdeCambuse (Frank) immer wieder mit seinen leckeren Essensbildern beglückt.
Immer wieder wurde via Twitter hin und her geschrieben, Bilder getauscht und diskutiert. Bis zu dem Zeitpunkt an dem Christine und Frank zu einem gemeinsamen Ideenaustausch um ein Kochevent herum eingeladen haben. So trafen wir uns zum ersten Mal am 27. April 2011 in der Kleinen Kelter in Mühlacker.
Bei dem einen oder anderen Gläschen Wein wurde die Idee eines Kochcamps geboren, gesponnen und fantasiert.
Herausgekommen ist ein tolles Event im “Vergratenen Wirtshaus” in Bad Wildbad unter der Federführung von Frank. Von Freitag, 13. Januar bis Sonntag, 15. Januar 2012 wurde mit viel Spaß gekocht, gespielt, geredet, gealbert und einfach nur Spaß gehabt.
Bei Raclette, Wein, und Feuerzangenbowle wurde der erste Abend fröhlich gefeiert. Spiele sorgten für spannende Momente und beim Kickern gab es den einen oder anderen Lachflash von mir. Dies war für mich in diesem Moment Entspannung pur.
Am Samstag Morgen ging es nach dem leckeren gemeinsamen Frühstück – hier gilt mein Dank Clemens und Frank – ans Eingemachte. Bei der Nicer-Dicer-Session wurden die Vorzüge des Nicer-Dicers vorgestellt wurden.
Danach gab es eine Liveshow zur Gemüse-Nudelmaschine, die am Abend noch ihren Einsatz bekommen sollte. Damit das Essen nicht zu kurz kam, wurde parallel dazu in der Küche an einer Schwarzwälder Kirschtorte und an einem Kirschstreuselkuchen gearbeitet.
Eingeteilt in vier Gruppen wurde als Abendessen nachstehendes Menu zum Besten gegeben:
Vorspeise:
Gebratene Advocado mit Lachs-Tatar
Zwischengang:
Ricotta-Küchlein mit Rucola und Tomatensalat
Hauptgang:
Entenbrust mit Kartoffel-Ingwer-Rösti
Dessert:
Crepés mit Vanilleeis auf Spiegel aus selbstgemachtem Eierlikör
Der Sonntag war vom gemeinsamen Aufräumen und der Terminabstimmung für das nächste Kochcamp geprägt. Und es wurde noch eine andere Idee geboren ….
Und darüber freue ich mich.
Verkauf auf Amazon
Meinen freien Tag habe ich genutzt und einige Artikel aussortiert. Diese haben nun eine neue Heimat im Marketplace von Amazon gefunden.
Wer sich für das eine oder andere interessiert, darf gern in meinem Store vorbeischauen.
Es finden sich dort Computer-/Netzwerkzubehör, Bücher, Kinderspiele, Lampen und vieles mehr. Vielleicht ist ja etwas für Euch dabei, es ist ersteinmal ein Anfang. Vieles muß ich erst noch auf Funktionalität prüfen, dann kommen noch weitere Artikel zum Verkauf.
Schlecker und die Planinsolvenz
Die Drogeriemarktkette Schlecker hat am heutigen Montag beim Amtsgericht in Ulm Insolvenz beantragt. Nach all den Medienberichten ist eine Planinsolvenz angestrebt, die es der Unternehmerfamilie Schlecker ermöglicht, Herr im eigenen Unternehmen zu bleiben.
Nachdem Schlecker in den vergangenen Monaten immer wieder versucht hat, das Unternehmen neu auszurichten, zuletzt durch das öffentliche Engagement der Kinder, bin ich über die Insolvenz nicht verwundert. Lediglich der Zeitpunkt und der Ablauf wundert mich.
Schlecker wollte bereits in den letzten Monaten seine Kosten reduzieren und hat Märkte aufgegeben bzw. unter der Marke “Schlecker For You. Vor Ort.”neu eröffnet. Angeblich wurden hierbei erneut die Personalkosten reduziert und auch neue, billigere Standorte ausgewählt.
Das Unternehmer-Ehepaar Schlecker stand häufig wegen Lohndumpings in der Kritik und einmal in den 1990ern zu Bewährungsstrafen verurteilt. Dies war für mich der Anlass bei Schlecker nichts mehr zu kaufen. Lohndumping heiße ich einfach nicht gut.
Nun soll eine Planinsolvenz das Unternehmen wieder fit für den Markt machen. Aber weshalb genau diese Planinsolvenz? Hierbei bleibt Schlecker Chef im eigenen Unternehmen, der Insolvenzverwalter begleitet den Plan nur. Durch diese Form der Insolvenz bekommt das Unternehmen die Möglichkeit, Miet- und Arbeitsverträge ausserordentlich zu kündigen und bei den Lieferanten einen Forderungsverzicht zu verlangen.
Angeblich soll das Unternehmen seiner Einkaufsgenossenschaft einen zweistelligen Millionenbetrag schulden. Die Frage ist hierbei: Wie entscheiden sich die Schlecker-Lieferanten? Stimmen sie der Planinsolvenz zu, verzichten auf ihre Forderungen und Schlecker kann weitermachen? Oder fordern die Gläubiger die Familie Schlecker auf, ihr Privatvermögen einzubringen?
Aus der Sicht der Wettbewerber müsste Schlecker in die Insolvenz gehen. Dann könnten sie sich am Markt vergrößern. Aus meiner persönlichen Sicht, wäre die Insolvenz für Schlecker das einzig Richtige.
Warum? Nun, der Markt bestimmt, wer überlebt und wer nicht. Die Zeit von Schlecker ist nach fast vierzig Jahren am Markt beendet. Mit Lohndumping, überfrachteten, kleinen Läden und einer – nach Medienberichten – erfolgten Personalüberwachung ist es heute einfach nicht mehr zeitgemäß. Wobei fehlen würde es mir schon. Schlecker gehört zum Stadt- bzw. Dorfbild. Aber vielleicht war auch genau das ein Fehler, der viel zu spät erkannt wurde.
Ich lasse mich nun mal überraschen, wie es weitergeht und welche Entscheidung die Gläubiger treffen. Für die Mitarbeiter hoffe ich das Beste, aber ich denke das vieles besser sein kann.
